Jette Nietzard ist nach ihrem Aus als Bundessprecherin der Grünen Jugend aus dem politischen Rampenlicht weitgehend verschwunden. Nun meldet sie sich mit einem Interview im Spiegel zurück. Zwar mache sie heute keine Politik mehr im engeren Sinne, öffentlich einmischen wolle sie sich aber weiterhin – insbesondere, um Rechtspopulisten und der AfD im Internet entgegenzuwirken.
Derzeit arbeitet Nietzard für die Grünen-Bundestagsabgeordnete Lena Gumnior im Bundestag. Die Stelle ist allerdings befristet und läuft im Sommer aus, sodass sie sich beruflich neu orientieren müsse. Zusätzliche Einnahmen erzielt sie unter anderem mit Vorträgen, etwa bei einem Seminar des DGB-Bildungswerks zum Thema Fake News.
Für einen einstündigen Auftritt vor lediglich fünf Teilnehmern erhielt sie 200 Euro. Im parlamentarischen Betrieb sieht Nietzard für sich jedoch keine Zukunft. Im Bundestag säßen aus ihrer Sicht Menschen, „die ihre Hand heben für Dinge, hinter denen sie nicht stehen“ – aus Rücksicht auf Partei, Koalition oder „ihre Scheißkarriere“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











