Ihre Wahl galt eigentlich als Formsache. Zusammen mit zwei weiteren Kandidaten sollte Frauke Brosius-Gersdorf Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe werden. Doch die Union ließ die Wahl platzen! Zu viele Äußerungen zu AfD-Verbot, der Würde des Menschen und zur Impfpflicht der Rechtswissenschaftlerin ließen bei Unionsabgeordneten Zweifel an ihrer Eignung aufkommen.
Bei Markus Lanz setzt die Juristin zur Verteidigung ihrer Positionen an, weicht bei einem Thema sogar etwas zurück, lässt dafür andere Punkte gänzlich unbeantwortet. Und sie erklärt, unter welchen Umständen sie ihre Kandidatur zurückziehen würde.
„Sie wirken tief getroffen“, erklärt Markus Lanz am Dienstagabend im ZDF-Interview mit Frauke Brosius-Gersdorf. Ihm gegenüber sitzt eine Juristin, welche die letzte Sprosse auf der Karriereleiter knapp verfehlt hat. Der Grund aus Sicht der Potsdamer Professorin: Sie sei Opfer einer Kampagne geworden. Dabei stehe sie doch „absolut in der Mitte der Gesellschaft“ und vertrete „gemäßigte Positionen“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











