Manchmal ist die Realität kreativer als jede Satire. Und manchmal gibt es dafür auch 20.000 Euro vom Steuerzahler. So geschehen im Fall des geförderten Drehbuchs „Afrodeutsch“, das aus Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW unterstützt wird. Die Autorin Jasmina Kuhnke, bekannt als linksradikale Aktivistin, entwirft darin eine „provokante Coming-of-Age Geschichte“, wie es in ihrem Instagram-Beitrag heißt.
Im Zentrum steht ein afrodeutscher Junge, der im Wuppertal des Jahres 1940 aufwächst und SS-Offizier werden will. Eine Karriereplanung, die nicht ganz konfliktfrei verläuft, wie man sich denken kann. Denn „bald muss er feststellen, was es bedeutet, im Wuppertal des Jahres 1940 aufzuwachsen“, so der geförderte Klappentext weiter. Am Ende der Erkenntnisreise steht der entscheidende Hinweis: „Der Junge ist Schwarz.“
Der Stoff wird als „historisches Drama“ geführt. Titel: Afrodeutsch. Drehbuch: Jasmina Kuhnke. Förderungshöhe: 20.000 Euro – aus öffentlichen Mitteln, versteht sich.
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