Köln zeigt Gesicht für eine Plakatkampagne, die den Slogan gleich im Titel trägt: „Ja zu Migration“. Auf bunten Postern lächeln Männer, Frauen und Paare den Betrachter an, versehen mit eingängigen Botschaften. Es ist eine staatlich geförderte PR für eine linke politische Haltung zu Migration. Die Parolen sind simpel: Ein bärtiger Mann in femininer Kleidung erklärt: „Ohne Migration wäre ich nicht hier.“ Eine Frau im Kopftuch ruft: „Weil wir zusammen stark sind.“ Ein junger Mann mit Sonnenbrille verkündet: „Alles andere macht keinen Sinn.“ Sie suggerieren: Migration ist selbstverständlich, alternativlos, ja geradezu heilsbringend.
Manche Sprüche zeigen dabei unfreiwillig, wie schief die Bildsprache ist. Eine ältere Dame mit Mikrofon beteuert, sie wolle „mit den in Deutschland Geborenen nicht allein gelassen werden“. Es ist eine Aussage, die den Selbsthass vieler Deutscher zeigt. „Damit die deutsche Küche immer leckerer wird“ – ein Satz, der ausgerechnet mit Steuermitteln finanziert wird und impliziert, die deutsche Küche sei ohne Zuwanderung minderwertig. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – ein Grundsatzartikel des Grundgesetzes, der immer wieder für linke Projekte missbraucht wird und mittlerweile verwässert ist. Besonders absurd wird es, wenn eine Frau mit Brille erklärt: „Schließlich ist auch die Kartoffel eingewandert.“ Poetisch wird es mit „Wir sind verschiedene Blumen in einem Garten“. Migration, so legt der Vergleich nahe, sei wie das Umpflanzen einer Feldfrucht.
Hinter dem Slogan „Migration bereichert unsere Nachbarschaft“ ist ein Paar mittleren Alters zu sehen. „Migration ist die Mutter aller Lösungen für die Zukunft“ und „Sie macht unsere Gesellschaft lebendig und bunt“ sind ebenfalls vertreten. Noch absurder wird die Kampagne mit der Behauptung: „Weil Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert und sich JEDE*R SICHER fühlen sollte.“ Aktuelle Migration als pauschale Bereicherung, als Vielfalt ja sogar als Sicherheitsgarant – das werden die Opfer von kriminellen und gewaltbereiten abgelehnten Asylbewerbern anders sehen. „Denn ich möchte keine Diskriminierung“ beklagt ein junger, dunkelhaariger, ernst dreinschauender Mann. Doch inwiefern es weniger Diskriminierung durch mehr Zuwanderung geben soll, bleibt offen.
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