Nachdem sich der Medienwirbel um den Besuch des amerikanischen Vizepräsidenten J.D. Vance am Dienstag bei Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán etwas beruhigt hatte, legte er am Mittwoch kraftvoll nach. Da war er zu Gast beim Mathias Corvinus Collegium (wo ich arbeite) und holte im Gespräch mit dessen Direktor Zoltán Szalai erneut zu einer geharnischten Breitseite gegen die EU und die Ukraine aus.
Er sei nach Budapest gekommen, sagte er, weil so viel „Müll“ von der EU komme, wenn es um Viktor Obán geht, dass „ich zeigen wollte: Orbán hat viele gute Freunde in der Welt, Leute, die verstehen, was für gute Arbeit er leistet“.
„Unglaublich“ nannte er die Einmischung der EU in den ungarischen Wahlkampf, um Orbán zu Fall zu bringen: „Wenn ich jemandem sage, hier habe ich 15 Milliarden Euro von deinem eigenen Geld, aber ich gebe es Dir nur zurück, wenn Du deine Regierung wechselst, dann ist das Einmischung, Erpressung“, sagte er. Und zur Ukraine: „Wenn die Ukraine kein Öl mehr nach Ungarn durchlässt, und damit Leiden verursacht bei den Menschen in Ungarn, um dadurch die Regierung zu Fall zu bringen“, dann sei das inakzeptable Einmischung.
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