Die jüngste Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeichnet ein düsteres Bild für 2026. Das berichten das Handelsblatt und die dpa. Dort heißt es mit Verweis auf das IW, dass sich ein „Stimmungsumschwung in den deutschen Unternehmen und eine Konjunkturwende mit einer ausgeprägten Aufschwungsqualität“ nicht erkennen ließe. Das Gegenteil sei die Realität: Viele Firmen würden einen Stellenabbau planen, so die Umfrage.
Die Geschäftserwartungen für das Jahr 2026 fallen auf Basis der aktuellen IW-Konjunkturumfrage sogar etwas schlechter aus als die Perspektiven für das Jahr 2025 gemäß der Frühjahrsumfrage. Die Bundesregierung rechnet für das kommende Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent und damit mit einem kleinen Wirtschaftsschwung. Dazu sollen auch und maßgeblich milliardenschwere Investitionen in die Infrastruktur beitragen, auf die sich Union und SPD im Sondervermögen geeinigt haben.
Viele deutsche Unternehmen sind jedoch bereits bei diesem minimalen Wachstum skeptisch: Zwar prognostiziert rund ein Viertel der Befragten eine höhere Produktion oder Geschäftstätigkeit als im Vorjahr, doch fast ein Drittel rechnet mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, so die IW-Umfrage.
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