Die italienische Regierung greift gegen die NGO „Sea-Watch“ durch, die immer wieder unter dem Vorwand der Seenotrettung illegale Migranten nach Europa schleppt. Laut der Organisation wurde das Boot Sea-Watch 5 im Hafen von Brindisi, wo es derzeit angelegt ist, in der Nacht zum Samstag über Stunden von Beamten der italienischen Küstenwache und der Polizei durchsucht.
Laut der deutschen NGO wurden dabei Dokumente und Ausrüstungsgegenstände beschlagnahmt. Außerdem wurde der Kapitän des Schiffs für Samstag zum Verhör vorgeladen. Gegen ihn sind demnach auch strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden – konkret wird ihm von italienischen Behörden „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“ vorgeworfen. Zwei weitere Crewmitglieder sollen direkt nach den Durchsuchungen zu Verhören gebracht worden sein.
Die Sea-Watch 5 war am Freitag mit 166 Migranten an Bord in der süditalienischen Stadt Brindisi eingelaufen – die Migranten will man zuvor aus seeuntauglichen Booten an Bord genommen und sie so vor dem Ertrinken gerettet haben. Unter den geretteten Migranten sind 138 Männer, 25 unbegleitete Minderjährige und lediglich drei Frauen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











