In der Türkei darf man allmählich die Frage stellen, wer sie eigentlich regiert: der gewählte Präsident oder dessen unterirdische Verbindungskanäle nach Katar und in die Muslimbruderschaft bis nach Gaza. In Istanbul fand in den letzten Tagen eine achttägige Konferenz zur Lage in Gaza statt. Ausgerichtet wurde sie von der in Katar sitzenden Internationalen Union muslimischer Gelehrter (IUMS) und der türkischen Stiftung für islamische Gelehrte. Auch Präsident Erdogan empfing die IUMS.
Auch auf der Konferenz vertreten waren: der Leiter der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Prof. Dr. Ali Erbas, sowie Marwan Abou Ras, ein Hamas-Offizieller und Mitglied im IUMS-Kuratorium. Abou Ras hat auch schon über den exquisiten „Moschusduft“ gesprochen, den „Märtyrer“ aus den Reihen der Hamas – also Terroristen gegen Israel – angeblich nach ihrem Tod verbreiten.
Sowohl Katar als auch die Türkei gehören zu den engsten Verbündeten der Hamas, alle drei sind der internationalen Muslimbruderschaft verbunden. So lebte der frühere Hamas-Chef Ismail Haniyya auf großem Fuß in Katar. Auch in der Türkei Erdogans war Haniyya stets willkommen. Die Hamas wurde auch mittels türkischer Banken finanziert. Für Erdogan und die Kataris sind die Muslimbrüder-Bezüge das, was jenseits aller Politik, aber auch in der Politik eigentlich zählt.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











