Gegen 15 Uhr Ortszeit waren am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha mehrere Explosionen zu hören. Dunkle Rauchwolken stiegen auf. Kurz nach 16 Uhr bestätigte dann das israelische Militär, dass es Präzisionsraketen auf ein Gelände in Doha abgefeuert habe, auf dem sich Hamas-Führer aufhielten. Katars Außenministerium veröffentlichte daraufhin eine Erklärung, in der es den Angriff verurteilte.
US-Präsident Trump wurde vorher von Israel informiert. Das Weiße Haus habe dem Vorhaben zugestimmt. Am Sonntag hatte Trump noch ein letztes Mal die Terroristen-Führung gewarnt, die sich weigerte, die restlichen Geiseln freizulassen und die Waffen niederzulegen.
Die USA bestätigten, kurz vor dem Angriff informiert worden zu sein. Präsident Trump ließ Doha durch seinen Sondergesandten warnen, betonte aber, Israel habe „allein gehandelt“. Trump sprach nach dem Angriff sowohl mit Netanjahu als auch mit Katars Emir und versicherte, so etwas werde sich auf katarischem Boden nicht wiederholen. Gleichwohl betonte das Weiße Haus, das Bombardement diene „nicht den Zielen Israels oder Amerikas“. Katar jedoch bestreitet die Aussage des Weißen Hauses, Trump habe vor dem Angriff eine Warnung nach Katar geschickt.
Die Folgen des Angriffs liegen noch nicht ganz offen. In der Nacht gab die Hamas bekannt, dass die „Delegation der Bewegung in Doha ein israelisches Attentat überlebt hat“. In der Nacht hieß es, Spitzenführer der Hamas überlebten den Angriff, sechs weitere, darunter ein katarischer Sicherheitsbeamter, wurden jedoch getötet. Hamas in einer Erklärung:
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