Friedrich Merz (CDU) hat viele Gegner: Putin. Kritische Medien. Trump. Kritische Medien. Die AfD. Oder kritische Medien. Sein Endgegner, der den Kanzler immer wieder brutal niederschlägt und ihm den Zugang zum nächsten Level verweigert, ist aber: das Archiv. Noch im Sommer spielte Merz den geopolitischen Giganten, als den er sich zumindest selber in seinem heimischen Spiegel sieht. Deutschland werde Israel nicht mehr in seinem Kampf gegen die Hamas unterstützen und kein militärisches Gerät mehr liefern, weil ihm dessen Art des Kampfes gegen Terroristen nicht gefiel. Hugh, der Friedrich der Große, Geopolitiker von Rang hatte gesprochen.
Kein halbes Jahr später schlägt das Archiv Friedrich Merz mal wieder zu Boden. Es gibt wieder einen Austausch von Technik und Wissen im Kampf gegen Terrorismus und Anschlägen auf die Infrastruktur. Nur geht diese Hilfe im Wesentlichen von Israel nach Deutschland. Benjamin Netanyahu, von deutschen Staatsmedien stets als Rechtsextremer oder ähnliches geframt, steht einem Weltmarktführer in Sachen IT-Sicherheit vor. Friedrich Merz führt eine Regierung, die sich selbst dafür feiert, dass man einfache Anträge sogar in Deutschland bald über dieses Internet da stellen kann.
Ausgehandelt mit Netanyahu hat den Deal Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf seiner Staatsbesuch in Israel. Darüber berichtet unter anderem der Deutschlandfunk. Dem entgeht kein noch so kleiner Aufhänger, um Israel in seinem Krieg gegen den Hamas-Terror kritisieren zu können. Doch das Embargo, das Merz vor einem halben Jahr gegen Israel ausgesprochen hat, verschweigt der Deutschlandfunk geflissentlich. Das Archiv ist der größte Feind des Kanzlers, sein Staatsfunk einer seiner wenigen Verbündeten.
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