In der Humboldt-Universität zu Berlin ist der Emil-Fischer-Hörsaal derzeit nicht nutzbar – Grund ist eine Besetzung durch propalästinensische Aktivisten, die in einer massiven Zerstörungsaktion gipfelte. Die Universitätsleitung spricht von einem gezielten Angriff auf das historische Gebäude, berichtet der Tagesspiegel.
HU-Präsidentin Julia von Blumenthal äußerte sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit deutlichen Worten: „Die Besetzung und Zerstörung war genau geplant und vorbereitet.“ Bereits beim Betreten des Raumes werde klar, dass es den Beteiligten nicht allein um einen politischen Ausdruck, sondern um mutwillige Beschädigung gegangen sei.
Der Hörsaal bietet ein Bild der Verwüstung: Holzbänke wurden herausgerissen und türmen sich im Saal sowie im angrenzenden Treppenhaus. Fenster, Wände und Holzverkleidungen wurden beschmiert – unter anderem mit dem sogenannten Hamas-Dreieck, dem umstrittenen Slogan „From the river to the sea, Palestine will be free“ sowie Parolen wie „Free Gaza“ und „Zionisten sind Faschisten“.
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