Islamistische Gewalt gegen Christen: Trump droht Nigeria mit Militäreinsatz

vor 8 Monaten

Islamistische Gewalt gegen Christen: Trump droht Nigeria mit Militäreinsatz
Bildquelle: NiUS

In Nigeria verüben dschihadistische Gruppen immer wieder Angriffe, töten und verschleppen Christen. Jetzt hat US-Präsident Donald Trump die „existenzielle Bedrohung“ der Christen angesprochen und ein robustes Vorgehen der USA gegen die Islamisten angekündigt.

„Die Vereinigten Staaten können nicht tatenlos zusehen, während solche Gräueltaten in Nigeria und zahlreichen anderen Ländern geschehen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Wir sind bereit, willens und in der Lage, unsere großartige christliche Bevölkerung auf der ganzen Welt zu retten!“ In den nördlichen und zentralen Regionen des westafrikanischen Landes brennen islamistische Fulani-Milizen und Boko Haram und christliche Dörfer nieder, massakrieren Gläubige und vertreiben tausende Menschen.

Der republikanische US-Senator Ted Cruz sprach bereits von einem „religiösen Genozid“. Seit 2009 seien 50.000 Christen getötet und 20.000 ihrer Schulen und Kirchen zerstört worden. Meist sind die Opfer Bauern, jedes Jahr werden 4.000 bis 8.000 Christen in Nigeria umgebracht. Menschenrechtlern zufolge werden 70 Prozent der Morde an Christen wegen ihres Glaubens in Nigeria verübt.

„Christen retten“: Statement des Weißen Hauses.

Mit über 220 Millionen Einwohnern ist Nigeria das bevölkerungsreichste Land des afrikanischen Kontinents, geplagt von Krisen, Korruption, Armut, organisierter Kriminalität, Ressourcenkonflikten und Terrorismus. Angeblich wird ein Teil der 640 Millionen Euro, die Deutschland 2023/2024 als Entwicklungshilfe an Nigeria zahlte, auch für „Konfliktprävention“ verwendet, doch geht das meiste Geld in ein großes Programm für „Klimaschutz und erneuerbare Energien“.

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