In der Pariser Vorstadt Noisy-le-Sec wird eine Filmvorführung von „Barbie“ unter offenem Himmel nach Bedrohungen abgesagt. Der Bürgermeister sah keine andere Möglichkeit, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Zuvor hatten „junge Leute“ gedroht und behauptet, dass der Film Homosexualität fördere.
Freiluftkinos sind in Frankreich im Sommer üblich und erfreuen sich großer Beliebtheit. In dem Pariser Vorort Noisy-le-Sec (Department Seine-Saint-Denis) musste jetzt die Vorführung des neuen Barbie-Films abgesagt werden. Bürgermeister Olivier Sarrabeyrouse (Kommunistische Partei PCF) sieht die Schuld bei „jungen Leuten“, die mit der Zerstörung des Equipments drohten, da der Film „Homosexualität fördere“. Der Vorgang hat in ganz Frankreich für mediale Aufmerksamkeit gesorgt.
Den Film hatten sich eigentlich die Bürger der Kleinstadt selbst ausgesucht. Zwar seien die Bedrohungen gegen die Veranstaltung nicht gegen Personen gerichtet gewesen, berichtet der Bürgermeister in einer französischen Morgensendung. Doch sie wollten das Equipment der Veranstaltung sabotieren. Er habe inzwischen Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei erstattet, heißt es.
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