Die Terrororganisation Islamischer Staat hat in den sozialen Medien zu Anschlägen auf Karnevalsveranstaltungen aufgerufen. In den Drohungen wurden die Karnevalsparty von GreenKomm und die Weiberfastnacht auf dem Alten Markt in Köln genannt, ebenso das „Festival der Liebe“ in Rotterdam und die Rosenmontagsfeier in Nürnberg. Die Botschaft ist eindeutig: „Wähle dein nächstes Angriffsziel“.
Die Sicherheitsbehörden reagieren mit erhöhter Wachsamkeit. Das Bundeskriminalamt (BKA) sieht derzeit keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne, stuft die allgemeine Bedrohung durch islamistischen Terrorismus jedoch weiterhin als hoch ein. Die Polizei spricht von einer „abstrakt hohen Gefahr“.
Die Drohungen haben bereits erste Konsequenzen: In Nürnberg wurde eine für Sonntag geplante Afterparty des Faschingsumzugs abgesagt. Christopher Andrews, Vorsitzender des Vereins „Global Locals“, erklärte gegenüber inFranken: „Wir wollen unsere Leute nicht in Gefahr bringen. Wir finden es sehr schade, aber wenn tatsächlich etwas passiert wäre, wäre das nicht zu verantworten.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











