Die „Puente de la Paz“ (Brücke des Friedens) im reichen Touristenviertel Miraflores ist ein Parade-Beispiel für die absurde Fahrradpolitik Perus. NIUS war wenige Tage nach Eröffnung vor Ort. Problem: Der Belag der Brücke ist so glatt und durch die Meeresluft so feucht, dass Radfahrer mit jedem Bremsmanöver einen Sturz riskieren.
Vor Ort kam NIUS mit dem Ortsbürgermeister von Miraflores, Carlos Canales, ins Gespräch. Er versprach schnelle Lösungen, das Problem sei ihm bekannt: Bereits in wenigen Tagen solle neuer, rauerer Belag installiert werden. Erst spricht er von einer Lösung in einer guten Woche. Am Ende des Gesprächs ist dann von 30 Tagen bis zur Lösung des Problems die Rede.
Im Oktober war NIUS erneut vor Ort. Überraschung: Es hat sich nichts an der Brücke geändert. Sie erstrahlt weiterhin in der Parteifarbe von Carlos Canales und dem Oberbürgermeister von Lima, Rafael López Aliaga, ist gewohnt glatt, die Meeresluft sorgt weiterhin für feuchte, rutschige Oberflächen. Schilder weisen darauf hin: Zur Sicherheit sollten Radfahrer hier lieber absteigen.
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