Ein gescheiterter Fahrraddieb ist zum Auslöser eines Großeinsatzes von Polizei, Feuerwehr und SEK geworden. Am Montagmittag hatten Zeugen die Polizei in eine Kleingartenanlage gerufen. Die Beamten wollten dort einen 35-jährigen Mann kontrollieren, der zuvor erfolglos versucht hatte, ein Fahrrad zu stehlen. Doch dann lief alles schief: Der Mann konnte abhauen, lief auf das Gelände eines Autohauses, kletterte auf das schräge Dach des Gebäudes.
Unfassbar: Dort hockte er am Dienstagvormittag immer noch! Mit einem polizeilichen Zugriffskonzept konnte die Person dann nach mehr als 20 Stunden auf dem Dach fixiert und unverletzt heruntergebracht werden. Der polizeibekannte 35-Jährige wurde leicht unterkühlt in ein Krankenhaus verbracht, eine psychologische Untersuchung ist geplant.
Der Dieb saß bei Schnee und Minusgraden auf der glatten Dachfläche fest. Nach Angaben der Polizei war ein sofortiger Zugriff zu gefährlich, weil Glätte und die schräge Lage jede Bewegung zur Absturzgefahr machten. Ein Ausrutschen hätte fatale Folgen für den Mann wie auch für die Polizisten haben können. Das ältere Autohaus selbst bereitete zusätzliche Sorge, da die Schneelast bereits auf die Konstruktion wirkte und weitere Personen die Statik hätten gefährden können.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











