In einem Instagram-Video warnt der Verfassungsschutz Niedersachsen vor russischer Desinformation. Es folgen Medienberichte, die solche Desinformationskampagnen belegen sollen. In einem davon widerlegt das Medienportal Correctiv ein unpolitisches Ammenmärchen rund um weiße Transporter, die Kinder entführen. Die Falschbehauptung hat laut Correctiv keinen ausländischen Urheber, schon gar keinen russischen.
Einmal mehr macht der Verfassungsschutz Niedersachsen als „bunter Hund“ unter den deutschen Verfassungsschutzbehörden auf sich aufmerksam: Die Behörde, die in der Vergangenheit häufiger mit linkslastigem Aktivismus auffiel, etwa fragwürdigen Hundevideos (NIUS berichtete), postete am 24. Januar anlässlich der anstehenden Bundestagswahl eine Videobotschaft auf Instagram. Darin warnt Verfassungsschutz-Chef Dirk Pejril vor russischen Desinformationskampagnen.
Das Problem: Eine der angegebenen Quellen belegt schlicht nicht, was sie belegen soll. Der Correctiv-Faktencheck mit der Überschrift „Erneut Falschmeldungen über weißen Transporter, der angeblich Kinder entführt – diesmal in Esch“, handelt nicht von einer Desinformationskampagne, erst recht nicht vor einer russischen.
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