Zum ersten Mal in der Geschichte moderner Waffentechnik ist ein Hochenergielaser nicht nur als Prototyp getestet, sondern unter realen Kriegsbedingungen operativ eingesetzt worden: In den vergangenen Tagen kam das israelische Lasersystem „Iron Beam“ in einer abgespeckten Version gegen Drohnenangriffe des Iran zum Einsatz.
Es traf und zerstörte Dutzende anfliegende Drohnen. Damit ist Iron Beam die erste Laserwaffe weltweit, die nachweislich im Gefecht Ziele neutralisiert hat. Dies ist ein spektakulärer Schritt, der künftige Luftverteidigung komplett revolutionieren dürfte.
Die konventionelle Flugabwehr wurde erstmals punktuell durch Licht ersetzt. Wo früher Abfangraketen starteten, greift heute ein gebündelter Laserstrahl an. Dessen Energie konzentriert sich auf wenige Quadratzentimeter der Zielhülle und bringt diese in Sekunden zum Schmelzen. Der Effekt ist spektakulär: Die Drohne wird instabil, verliert Tragflächen – oder explodiert, wenn sie Sprengstoff enthält. Der Laser hat eine Leistung von über 100 KW und konzentriert Licht auf eine Fläche, die kleiner als ein Bierdeckel ist. Diese gigantische Energiedichte wirkt wie ein Schweißbrenner in Lichtgeschwindigkeit. Zum Vergleich: Das entspricht 50 Wasserkochern oder der halben Leistung eines Tesla bei „Vollgas“.
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