Iranische Angriffsmittel „an der Quelle zerstören“: Tritt Europa in den Krieg gegen die Mullahs ein?

vor 4 Monaten

Iranische Angriffsmittel „an der Quelle zerstören“: Tritt Europa in den Krieg gegen die Mullahs ein?
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Ein Statement, das für Aufsehen sorgt: Mit klaren Worten haben sich die Briten, Franzosen und die Deutschen am Sonntag erneut zur Situation im Mittleren Osten geäußert – und dem Iran auch eine militärische Intervention angedroht. So zumindest werden die Worte verstanden, die Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz wählten: „Wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Interessen und die unserer Verbündeten in der Region zu verteidigen“, erklärten die drei Staats- und Regierungschefs an die Adresse Teherans. „Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.“

Die Beschussfähigkeit der Iraner „an der Quelle zerstören“ – das wäre nichts anderes als ein Angriff auf die Raketen- und Drohenstellungen der Islamischen Republik. Um dieser Drohung Nachdruck zu verleihen, befindet sich der französische Flugzeugträger, die Charles De Gaulle, bereits auf dem Weg in das Mittelmeer. Eigentlich war das französische Flaggschiff zuletzt im schwedischen Malmö – als Teil der NATO-Abschreckung gegen Russland im Ostseeraum.

Das NATO-Kommando in Europa in Person von US-Luftwaffengeneral Alexus Grynkewich erklärte, die Allianz passe ihre Streitkräfteaufstellung an, um sich gegen potenzielle Bedrohungen durch Raketen aus der Region zu verteidigen. Ob das auch diese Form der offensiven Verteidigung, einen Gegenangriff, umfassen würde – das bleibt offen.

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