Nach Wochen der Blockade zeichnet sich in der Straße von Hormus eine vorsichtige Entspannung ab. Die Führung in Teheran kündigte an, die wichtige Seeroute wieder für Öl- und Handelsschiffe freizugeben. Gleichzeitig machte US-Präsident Donald Trump deutlich, dass die amerikanische Seeblockade gegen den Iran bestehen bleibt. Die Reaktion an den Märkten ließ nicht lange auf sich warten: Die Ölpreise gaben deutlich nach.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte auf X, dass Handelsschiffe während der noch laufenden Waffenruhe wieder durch die Meerenge fahren dürften. Diese Regelung gilt demnach zunächst bis Mittwoch. Voraussetzung sei allerdings, dass sich die Schiffe an eine von Teheran festgelegte Route halten. Ob der Iran für die Passage Gebühren verlangen will, ließ Araghtschi offen.
Trump sprach auf Truth Social von einer vollständig geöffneten Straße von Hormus, die wieder für Handel und freie Durchfahrt bereit sei. Zugleich stellte er klar, dass die US-Seeblockade gegen den Iran unverändert fortgesetzt werde. Sie betreffe weiterhin Schiffe, die einen Start- oder Zielhafen im Iran haben. Die Maßnahme bleibe „bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran in vollem Umfang bestehen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











