Ein irakischer Asylbewerber soll einen Anschlag auf den „Christkindlesmarkt“ in Augsburg geplant haben. Darum nahm ihn die Polizei am Mittwochabend in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber fest, wie Welt berichtet. Wie es aus dem Umfeld der Sicherheitsbehörde hieß, soll Ali Al-G. im Rahmen einer Ausspähaktion Fotos vom Weihnachtsmarkt gemacht haben. In Chats soll er bekundet haben, mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt rasen zu wollen.
Schon vorher hatte ein ausländischer Nachrichtendienst Hinweise gegeben, dass der Asylbewerber im Internet Videos von Selbstmordattentaten und Hinrichtungen postete, bei denen mit Sprengstoff ausgestattete Fahrzeuge zum Einsatz kamen. Außerdem soll er Kontakt zu Mitgliedern des „Islamischen Staates“ gehabt haben und den Dschihad verherrlicht haben. Bisher liegen laut Welt keine offiziellen Informationen zur Festnahme vor. Nach Informationen von Welt kam der irakische Asylbewerber Anfang 2023 nach Deutschland und stellte einen Asylantrag. Nun befindet er sich in Abschiebehaft.
Der 37-jährige Ali war am Mittwoch aus Gründen der Gefahrenabwehr verhaftet worden. Aufgrund der Hinweise des ausländischen Nachrichtendienstes stand er schon vorher im Fokus der bayerischen Polizei. Damit der Iraker schnellstmöglich abgeschoben werden kann, ermöglichte die Zentralstelle Ausländerextremismus des Bayerischen Landesamtes für Asyl und Rückführungen eine Abschiebeanordnung nach Paragraf 58a des Aufenthaltsgesetzes.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











