Rüdiger Safranski ist ein erfolgreicher deutscher Schriftsteller und Philosoph. Seine Biographien über Goethe, Schiller und Nietzsche wurden Bestseller. In der Neuen Zürcher Zeitung spricht er über die Auswirkungen der Politik von Angela Merkel auf unsere heutige Gesellschaft und über die Frage, wie hoch der Anteil an Fremdkulturen sein kann.
NIUS dokumentiert wichtige Auszüge:
„Die Politik von damals (gemeint ist Angela Merkel, Anm. d. Red.) führte in Deutschland und in Europa zu epochalen politischen Verschiebungen. Überall legten die populistischen Parteien massiv zu, dass dies mit der Migration zusammenhängt, ist offensichtlich. Und nach wie vor stehen wir vor der Frage, wie hoch der Anteil von Fremdkulturen in einer Gesellschaft sein kann, ohne dass dies den Zusammenhalt gefährdet. Wenn der Anteil zu groß wird, entsteht das Problem des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die grundsätzliche Frage ‚Was hält den Laden eigentlich zusammen?‘ traut man sich immer noch nicht zu stellen. Man hält den Zusammenhalt offenbar für eine Naturtatsache, eine Selbstverständlichkeit, um die man sich nicht eigens kümmern muss, selbst wenn sie gefährdet ist. Mich jedenfalls wundert es, dass der Laden überhaupt noch zusammenhält.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











