Internationaler Währungsfonds: „Größte Energiekrise der Neuzeit“

vor 3 Monaten

Internationaler Währungsfonds: „Größte Energiekrise der Neuzeit“
Bildquelle: NiUS

Die Konjunkturindikatoren weisen statt nach oben einmal mehr nach unten. Es geht um das, was die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington aktuell an Daten zur Konjunktur gesammelt haben. IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas stellte bei der Frühjahrstagung die neuesten Analysen vor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Im schlechtesten Fall, also etwa bei einer Ausweitung der geopolitischen Streitigkeiten, halten die Experten sogar die „größte Energiekrise der Neuzeit“ sowie eine globale Rezession mit schwerwiegenden Wechselwirkungen rund um den Globus für denkbar.

Da die politische Weltlage unübersichtlich und die Situation im Kriegsgebiet am Golf weiter extrem angespannt ist, legt sich der Währungsfonds in seinem Gutachten nicht wie sonst üblich auf eine Prognose fest, sondern arbeitet mit Szenarien: einem eher hoffnungsvollen, einem „ungünstigen“ und einem „schwerwiegenden“. Selbst im besten der drei Fälle fällt die Wachstumsvorhersage für das laufende Jahr pessimistischer aus als bei der letzten Aktualisierung der Prognosen Mitte Januar. Anders gesagt: Von einer Aufhellung der Konjunktur kann auch bei einer sehr optimistischen Betrachtung keine Rede mehr sein.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel