Nach dem Tod der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot wird international ihr Lebenswerk gefeiert – in deutschen Medien sieht das aber anders aus. Vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sich auf die politische Gesinnung der Filmikone eingeschossen und überbetont eine angeblich rechtsextremistische Gesinnung der Schauspielerin.
So findet die ARD nur wenige warme Worte für Bardot. Für den Sender gilt sie als umstritten, da sie 1992 einen Freund und Berater von Jean-Marie Le Pen heiratete, dem Gründer der Partei Rassemblement National. Noch ausführlicher äußerte sich die Tagesschau auf ihrem Instagram-Kanal: „So wetterte sie gegen eine angebliche ‚Überfremdung‘ Frankreichs durch muslimische Einwanderer und wurde mehrfach wegen Anstiftung zum Rassismus belangt.“
Ein Fall zeigt, wie hartnäckig die französische Justiz Bardot wegen ihrer Meinung verfolgte. Sie wurde wegen angeblicher Aufstachelung zum Rassenhass verurteilt, nachdem sie sich 2006 an den damaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy gewandt und erklärt hatte, sie sei es leid, dass die Muslime Frankreich ihre Bräuche aufdrückten und das Land zerstörten.
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