Nach dem Messerangriff eines Afghanen in Aschaffenburg erklärte eine Journalistin des Bayerischen Rundfunks (BR), die Tat sei „interessant“ und „spannend“. Laut ihr sei so etwas in der bayerischen Stadt „bislang tatsächlich noch nicht passiert.“ Die Kritik an den Aussagen der Reporterin wurde so groß, dass sich der BR nun selbst angehalten sah, eine Stellungnahme zu veröffentlichen.
Laut dem Sender bedauere die Reporterin „die Formulierung sehr“. Sie sei von den Geschehnissen „tief betroffen“. Die Frau hätte lediglich „an einer Stelle in einer Live-Schalte den Faden verloren und nach Worten gesucht“. Die Reporterin würde selbst aus der Stadt kommen und hätte versucht, „den Schockzustand des Ortes“ darzustellen.
Dies sei ihr auch in den Schalten gelungen, nur an der Stelle habe sie es „auch aus ihrer Sicht aus Versehen gänzlich unpassend formuliert“. Die Journalistin würde „wie alle“ mit „den Familien“ trauern.
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