Die Berliner Innensenatorin, SPD-Politikerin Iris Spranger, soll entscheidende Maßnahmen nach dem Anschlag auf die Stromversorgung im Südwesten der Stadt verzögert haben. Das erfuhr Apollo News aus senatsnahen Kreisen. So soll es maßgeblich an der Innensenatorin gelegen haben, dass die Ausrufung der sogenannten „Großschadenslage“ erst so spät erfolgt sei.
Die Innensenatorin flüchtete damit offenbar vor ihrer Verantwortung – erst spät am Sonntag rief das Land Berlin eine Großschadenslage aus. Auf Anfrage unserer Redaktion verweigerte die Pressestelle der Innensenatorin einen Kommentar.
Die Erklärungen des Regierenden Bürgermeisters, dass die Krisenreaktion der Behörden in Berlin „sofort funktioniert“ habe, werden dadurch bedeutend konterkariert. Erst durch die Ausrufung einer Großschadenslage – eine Vorstufe zum Katastrophenfall – können zuständige Behörden etwa Amtshilfe der Bundeswehr hinzuziehen.
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