Die Bundesregierung prüft, ob besonders schutzbedürftige Kinder aus dem Gazastreifen und Israel nach Deutschland gebracht werden können. Hintergrund sind Vorstöße der Städte Hannover und Düsseldorf, die Bereitschaft signalisiert haben, Minderjährige aufzunehmen.
„Die Umsetzbarkeit derartiger Initiativen hängt entscheidend von der Sicherheitslage, der Möglichkeit der Ausreise und weiteren Faktoren ab“, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Konkrete Vorhaben würden derzeit mit Partnern geprüft. Im Mittelpunkt stehe die Ausweitung medizinischer Hilfe vor Ort und in regionaler Nähe.
Beide Städte hatten angekündigt, sich an einer möglichen Aufnahme zu beteiligen. In Hannover und Düsseldorf wird auf Kinder verwiesen, die medizinisch versorgt werden müssen oder durch die Kriegssituation stark belastet sind. Zuständig für die Umsetzung ist der Bund.
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