Bürgergeld-Mieten steigen rasant: Jahrelanges Politikversagen zahlt sich aus

vor 3 Monaten

Bürgergeld-Mieten steigen rasant: Jahrelanges Politikversagen zahlt sich aus
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Es war abzusehen. Die zum Bürgergeld gehörigen Mietkosten ziehen deutlich an. Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 sind die durchschnittlichen Mietkosten für Bürgergeldempfänger von rund 456 Euro auf 468 Euro im Monat gestiegen. Das ist ein Anstieg um 2,6 Prozent. Seit 2020 sind die Mietkosten der Bürgergeld-Haushalte um 19,1 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass die Ausgaben hier deutlich angezogen haben. Hinzuzählen muss man noch die Nebenkosten (etwa Heizung und Warmwasser), die auf rund 116 Euro pro Wohnung pro Monat gestiegen sind. Damit dürften auch die Bürgergeld-Mietkosten insgesamt gestiegen sein, obwohl die Zahl der Bezieher 2025 leicht zurückging.

Die Erklärung dafür scheint einfach: Wenn Wohnraum knapp ist, steigen die Preise dafür, egal ob einer selbst zahlt oder den Staat zahlen lässt. Aber für eben den „zahlt“ sich das eigene Nichtstun damit doppelt aus – wenn auch negativ. Erst macht der Staat das Bauen schwer und teuer, dann wundert er sich über höhere Kosten. Obwohl nein, er wundert sich nicht, er zahlt es einfach. Es ist ja nicht das eigene Geld, sondern das Steueraufkommen, das die Bürger ihm schulden. Vermutlich nannte man es deshalb Bürgergeld, weil es vom Bürger gezahlt wird.

Dabei gibt es natürlich auch deutlich höhere Mieten, die ebenfalls gezahlt werden. So verursachen Haushalte von sechs oder mehr Personen logischerweise höhere Mietkosten, durchschnittlich 855 Euro im Monat (Stand Dezember 2025). Im Schnitt sind die Wohnungen von Bürgergeldempfängern 61,31 Quadratmeter groß. Das sind pro Bewohner 35,34 Quadratmeter, also bei der besagten sechsköpfigen Familie über 200 Quadratmeter.

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