155 Afghanen kamen am Dienstag per Charterflugzeug aus Islamabad (Pakistan) nach Berlin, um in Deutschland Schutz zu bekommen. Jetzt stellt sich heraus: An Bord waren nur fünf ehemalige Ortskräfte, die in ihrer Heimat tatsächlich unter Lebensgefahr standen.
Die fünf Personen hatten laut Bild bis zur Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 für die Bundeswehr und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gearbeitet. Sie wurden laut Bericht von 22 engen Familienangehörigen nach Deutschland begleitet.
Hintergrund: Einheimische, die bei deutschen Institutionen in Afghanistan gearbeitet haben, wurden von den Taliban aggressiv verfolgt und lebten nach der Machtübernahme definitiv in Lebensgefahr. Etliche von ihnen waren samt Familien bereits ins Nachbarland Pakistan geflüchtet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











