Was macht eine Linksextremistin, wenn sie nicht gerade „Nazis“ jagt? Richtig, sie erklärt Migranten, wie sie illegal in die Europäische Union einreisen. Ein neues Video der selbsternannten italienischen Antifaschistin Ilaria Salis sorgt in sozialen Medien für Empörung: Darin erklärt die 40-Jährige, wie man die Grenze von Italien nach Frankreich übertreten kann, um Asyl gewährt zu bekommen.
Das dreieinhalbminütige Video, das Salis unter anderem auf der Plattform X gepostet hatte und das mit dramatischer Musik unterlegt ist, beginnt in Val di Susa unweit der italienisch-französischen Grenze, einem „Ort der Solidarität“, an dem „Reisende Kleidung, Schuhe, eine warme Mahlzeit finden und sich ausruhen können“. Mit Reisenden meint die Linkspolitikerin offenbar illegale Migranten, die die Grenze nach Frankreich überqueren.
2017 hatte Frankreich die Route gesichert, weil zehntausende Migranten über die Berge nach Frankreich gelangten, ohne dass sie kontrolliert wurden – oder Frankreich laut Dublin-Verordnung überhaupt für ihre Asylanträge zuständig war. Insbesondere Migranten aus Afrika, die über Lampedusa nach Europa kamen, nutzten die Route, um nach Frankreich überzusiedeln. Dabei kam es zu mehreren Todesfällen, die Route gilt aufgrund des bergigen Terrains als gefährlich.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











