In der ZDF-Talkshow Markus Lanz ist es am Donnerstagabend zu einer scharfen Auseinandersetzung über ein mögliches Verbot der Alternative für Deutschland (AfD) gekommen. Im Zentrum stand dabei ein Schlagabtausch zwischen dem Schriftsteller und Bild-Kolumnisten Harald Martenstein und der Journalistin Melanie Amann.
Ausgangspunkt der lebhaften Debatte war die Frage, ob gegen die AfD ein Parteiverbotsverfahren eingeleitet werden sollte. Martenstein, der sich bereits zuvor bei der Inszenierung des „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia Theater in einer viel beachteten Rede gegen ein Verbot ausgesprochen hatte (Apollo News berichtete), bekräftigte seine Position. „Die Gleichsetzung der AfD mit der NSDAP, das ist historischer Unsinn“, sagte er in der Sendung.
„Die AfD ist eine andere Partei als die NSDAP. Die NSDAP hat die größte Mordmaschinerie der bisherigen Geschichte geschaffen. Die NSDAP ist gekennzeichnet durch uniformierte Paramilitärs in den Straßen – die SA -, durch den Willen, einen Weltkrieg zu beginnen, durch das Vernichten ganzer Bevölkerungsgruppen und durch die Inhaftierung aller politischer Gegner, die sie erwischen konnte. Ich glaube nicht, dass sie dergleichen bei der AfD diagnostizieren können“, führte Martenstein in Richtung Amann aus.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











