Grünen-Parteichef Felix Banaszak hat sich für eine verstärkte Präsenz von Polizisten an deutschen Bahnhöfen ausgesprochen. Dies solle auf Kosten des Schutzes der Außengrenzen geschehen, wie er in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung erklärte. Im Hinblick auf die Sicherheitslage an deutschen Bahnhöfen breite sich in der deutschen Bevölkerung ein Unsicherheitsgefühl aus – laut dem BKA bei bis zu 80 Prozent der deutschen Bevölkerung. Diesem Gefühl müsse man in erster Linie mit „Empathie“ begegnen und das Problem „ernst nehmen, statt es mit Statistiken und Argumenten beiseitezuschieben“, meint Banaszak.
Der Grünen-Politiker wünsche sich zudem „präsente Streetworker, mehr Prävention und Integrationsarbeit“. In erster Linie müsse der Staat dem Empfinden entgegentreten, er sei übergriffig, abwesend und schwach in Fragen der Infrastruktur, der sozialen Absicherung oder der Sicherheit im öffentlichen Raum.
Auf die Frage, ob dies bedeute, dass die Grünen einen Ausbau der Polizei befürworteten, entgegnete er: „Ich wünsche mir an Bahnhöfen mehr Polizei. Ich fühle mich dann sicherer“, betonte der Grünen-Politiker. Kritik äußerte er in Richtung des Bundesinnenministeriums. Alexander Dobrindts Entscheidung, „einen relevanten Teil der Bundespolizisten von dort abzuziehen und für null Effekt an die Grenze zu beordern“, sei laut Banaszak falsch gewesen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











