Der 18-jährige Henry Nowak wurde auf dem Heimweg von einer Feier von dem Sikh Vikram Digwa mit einem Dolch kaltblütig niedergestochen. Der Student verblutete an Ort und Stelle – fälschlicherweise von der Polizei in Handschellen gelegt, nachdem Digwa behauptet hatte, von Nowak rassistisch beleidigt worden zu sein. Nun gibt es neue Details im Fall Nowak, der derzeit vor Gericht verhandelt wird: Dem Gericht wurden Aufnahmen von Bodycams der Polizei gezeigt. Diese enthüllen offenbar ein erschütterndes Versagen der eingesetzten Beamten.
Laut dem Southern Daily Echo, einer Lokalzeitung mit Sitz in Southampton, wo sich der Mord an Nowak ereignete, sollen dem Southport Crown Court Aufnahmen von Körperkameras der Polizei vorgespielt worden sein. Darauf sei zu hören, wie Nowak den Beamten mehrfach verzweifelt mitteilt, er könne nicht atmen. Auch der Vater des Angeklagten Digwa, der nach einem Anruf seines Sohnes selbst zum Tatort gefahren war, sagte: „Er fällt immer wieder um, deshalb versuche ich nur, ihn oben zu halten.“
Dennoch legte ihm die Polizei Handschellen an. Wiederholt entgegnete Nowak den Beamten, er sei erstochen worden und könne nicht atmen. Die Polizisten schienen seinen Aussagen jedoch keinen Glauben zu schenken – einer der Beamten teilte dem Erstsemesterstudenten lediglich mit, er sei wegen des Verdachts der Beleidigung verhaftet worden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











