Lifestyle, Zeit, Geld, Karriere: Warum der Hund das Kind ersetzt

vor 3 Monaten

Lifestyle, Zeit, Geld, Karriere: Warum der Hund das Kind ersetzt
Bildquelle: NiUS

Regen, Kälte, Wind. Noch einmal sich hochraffen, um mit dem Hund Gassi zu gehen, eine letzte Runde vor dem Schlafen. Für jeden Menschen ohne Vierbeiner klingt das womöglich schon wie eine Last, viel Mühe und Einschränkung. Für Menschen mit Kindern muss es lächerlich wirken.

Ein Hund erfordert Zeit und Geduld, doch verglichen mit einem Neugeborenen, das die Nacht durchschreit, sich in die Windeln macht und vollkommen abhängig ist von seinen Eltern, wirkt der Hund doch moderat.

Grund genug also für viele Paare, sich gegen Kinder und für eine Fellversion dessen zu entscheiden? Wenn man auf die Statistiken blickt, deutet zumindest alles darauf hin. Im Jahr 2024 lebten mindestens 10,5 Millionen Hunde in Deutschland. Das sind 54 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Im Gegensatz dazu stehen 10,9 Millionen Kinder unter 14 Jahren. Die Zahl der Hunde nimmt kontinuierlich zu, die Geburtenrate sinkt. Im Schnitt haben Frauen in Deutschland nur noch 1,35 Kinder.

Paar mit Hund in Berlin.

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