Gestern wurde gegen 14 Uhr der Emil-Fischer-Hörsaal der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte von „pro-palästinensischen Aktivisten“, wie sie schamvoll von den Haltungsmedien genannt werden, besetzt. In Wahrheit sind es Pro-Hamas-Aktivisten, denn Wände und Fenster wurden mit den roten Dreiecken der Hamas markiert. Parolen wurden an die Wände des Aufgangs und des Hörsaals geschmiert wie: „Yallah Intifada“ oder „There is only state Palästine 48“ oder Glory to the resistance“ und „Zionisten sind Faschisten“. Auf einem Transparent, das aus einem Fenster hing, stand „Intifada bis zum Sieg“. Die optische Wirkung der Parole wurde durch ein riesiges Hamas-Dreieck erhöht, das wie ein rotes Ausrufezeichen wirkte. „Intifada bis zum Sieg“? Träumen die „Aktivisten“ von einer Art Endsieg?
Vor dem Gebäude gesellten sich noch ein paar Israelhasser dazu, die ihren großen, überbordenden Mut unter Beweis stellten, als sie „Viva Viva Palästina“ und natürlich „From the river to the sea“ skandierten. Die Universitätsleitung rief die Polizei zu Hilfe, weil sie Bilder sah, auf denen Sachbeschädigungen im Gebäude und an der Fassade zu erkennen waren. Eine Sprecherin der Universität sagte: „Das Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin hat entschieden, die Polizei um Räumung des Gebäudes zu ersuchen.“
Die Polizei hinderte weitere Aktivisten am Betreten des Gebäudes. Gegen 17 Uhr begannen die Einsatzkräfte mit der Räumung. Wie üblich, leisteten die Besetzer Widerstand, sodass die Polizisten sich mit Gewalt Zutritt zu den Räumen verschaffen mussten. Gegen 20.30 Uhr konnten die rund 300 Polizisten, die sich im Einsatz befanden, die Räumung abschließen. Circa 90 „Aktivisten“ wurden aus dem Universitätsgebäude geführt.
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