Welche Technologien braucht es für Erfolg? Darüber diskutierten am Donnerstag führende Konzernbosse auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Vimal Kapur, Chef des Mischkonzerns Honeywell (36,7 Milliarden Euro Umsatz), rechnete dabei ganz pragmatisch mit der Theorie „Energiewende“ ab.
Vom Moderator Andrew McAfee gefragt, ob es bei ihm auch Bedenken bezüglich des ökologischen Fußabdrucks gebe, sagte Kapur: „Die Energieinfrastruktur der letzten 100 Jahre wurde mit Hilfe von Kohlenwasserstoffen aufgebaut. Es begann nach dem Ersten Weltkrieg, also vor 105 Jahren. Wir müssen uns bewusst sein, dass das, was in 105 Jahren entstanden ist, in 20 Jahren nicht ausgetauscht werden kann.“
Man müsse sich eingestehen, dass es ein langsamer Prozess ist. „Der Begriff Energiewende ist also etwas irreführend. Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Denn wenn wir die Stromerzeugung skalieren wollen, scheint Gas die einzige Option zu sein.“ Nur so könne man den Energiehunger neuer Technologien wie KI kurzfristig stillen. Selbst ein Kernkraftwerk brauche zehn Jahre, bis es einsatzbereit sei und zuverlässig Kernenergie liefern könne. „Andere Energiequellen sind nicht so interessant.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











