Hohe Lebenshaltungskosten: Tafel muss wegen erhöhtem Andrang die Essensausgabe kürzen

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Hohe Lebenshaltungskosten: Tafel muss wegen erhöhtem Andrang die Essensausgabe kürzen
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Weil Rente und Löhne nicht verhältnismäßig zu den Lebenshaltungskosten steigen, sind immer mehr Menschen auf die Tafel angewiesen. Der gemeinnützige Verein mit 970 Standorten muss deshalb jetzt vielerorts die Lebensmittelausgabe rationieren, erklärt der Vorsitzende des Tafel-Dachverbandes, Andreas Steppuhn, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Demnach müssten etwa 60 Prozent der Tafeln Maßnahmen treffen, um die Verteilung der Lebensmittel gewährleisten zu können. Ein Drittel der Vereine würde dabei auf Wartelisten oder vorläufige Aufnahmestopps setzen, andere rationieren die ausgegebenen Lebensmittel, um „so vielen Menschen wie möglich zu helfen“, erläuterte Steppuhn.

1,6 Millionen Menschen sollen auf das Angebot der Tafel angewiesen sein. Vor allem nach dem Beginn des Ukrainekriegs „verzeichnen die Tafeln im bundesweiten Durchschnitt 50 Prozent mehr Kundinnen und Kunden“, erklärte der Dachvorsitzende. Weil die Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren stärker gestiegen seien, als Rente und Löhne, seien vermehrt Menschen auf das Angebot angewiesen.

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