Hohe Gaspreise, steigende CO2-Kosten: Warum die Chemieindustrie abstirbt – und die Stimmung kippt

vor 2 Monaten

Hohe Gaspreise, steigende CO2-Kosten: Warum die Chemieindustrie abstirbt – und die Stimmung kippt
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Die Stimmung in der Chemieindustrie kippt, die Erwartungen für die Zukunft brechen ein. Hintergrund ist in erster Linie die sich zunehmend verschärfende Kostenbelastung am heimischen Wirtschaftsstandort, die die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit einschränkt und finanziell unter Druck setzt.

Die monatlich vom Ifo-Institut erhobenen Geschäftserwartungen sind im Mai auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2022 gefallen. Mit einem Wert von minus 42,0 Punkten liegen sie damit nochmals gut zehn Punkte unter dem Niveau des Vormonats April. Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex für die Branche ist zuletzt deutlich eingebrochen. Er sank im April auf minus 29 Punkte, nach minus 28,6 Punkten im März. Das entspricht dem niedrigsten Stand seit fast drei Jahren.

Der Geschäftsklimaindex gilt ebenfalls als wichtiger Frühindikator für die künftige Entwicklung der Branche. Er zeigt an, ob in der jeweiligen Branche in den kommenden Monaten eher mit einem wirtschaftlichen Aufschwung oder mit einer Abschwächung der Konjunktur zu rechnen ist.

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