Selten zuvor in der Geschichte unseres Landes hat es eine so gewaltige politische Mehrheit Mitte-Rechts und rechts der Mitte gegeben wie heute. CDU und AfD kommen gemeinsam auf nahezu 60 Prozent. Die Menschen, die CDU und AfD wählen, wollen sehr ähnliche Dinge.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Viele AFD-Wähler waren die längste Zeit ihres Lebens CDU-Wähler. Nicht das, was sie wollen, hat sich geändert, sondern das, was sie von der Merkel-CDU viel zu lange bekommen haben und mit den mächtigen geistigen Erben Merkels – Hendrik Wüst, Daniel Günther, Kai Wegner – immer noch bekommen.
Auf den Straßen von Berlin feierten am Wochenende Islamisten vollkommen ungestört den Terrorführer der Hamas, Jahaja Sinwar. Schauen Sie:
Was diese sechzig Prozent der Wähler (vermutlich noch mehr) immer verzweifelter wollen, aber einfach nicht bekommen, ist eigentlich ganz einfach:
Gesicherte Grenzen und Einhaltung des Rechts. Keine Zuwanderung des Islamismus. Sicherheit auf den Straßen. Vernünftige Wirtschaftspolitik, die keine Experimente mit unserer Energieversorgung und unserem Wohlstand treibt. Ordentliche Schulen für unsere Kinder und sichere Schulhöfe.
Keinen ruinösen Geldautomaten für die ganze Welt, sondern einen empathischen, gerechten Sozialstaat für die, die in Not geraten sind, und vor allem für alle, die ihr Leben lang geschuftet haben. Ein Sozialstaat für unsere strauchelnden Nächsten und für unsere erschöpften Eltern, kein Bürgergeld-Simsalabim für junge Männer in der Ferne.
All das ist nicht radikal, sondern so grundvernünftig und verantwortungsbewusst, dass man es fast langweilig nennen könnte. Für all das stehen wir morgens früh auf, gehen hart arbeiten und zahlen sehr viel Steuern, die gern ein bisschen niedriger sein dürften.
Olaf Scholz mit seiner Regierungsmannschaft bei der wöchentlichen Kabinettssitzung.
All das könnten CDU und AfD in einer Koalition mit riesiger Mehrheit umsetzen, langweilig und nahezu unbemerkt regieren und die Menschen in Ruhe lassen. Stattdessen werden die Regierungen im Land immer linker, je weiter rechts viele Menschen, besonders junge Menschen, wählen.
Die sogenannte „Brandmauer“, ein perfides Geschöpf aus der Hölle der links-grünen Propaganda-Sprache, macht es mathematisch unmöglich, dass die Mehrheit im Land bekommt, was sie sich wünscht und wählt. Und damit meine ich nicht Parteien, Koalitionen, Farbkonstellationen, sondern das schleunige und effiziente Abarbeiten hoch emotionaler Probleme und Krisen. Die meisten Menschen interessieren sich nicht für die Farbenlehre und Logik der Macht, sie wollen einfach ihre Probleme gelöst haben.
Mehr billige Energie, weniger teure Migration. Dafür gibt es eine gewaltige Mehrheit im Parlament, aber sie darf sich nicht zusammenfinden. Jeder Mensch, der die Demokratie liebt und für die immer noch beste aller unzulänglichen Staatsformen hält, muss das als gefährlichen Missstand erkennen.
Die Antwort auf den Wunsch nach mehr Blau kann auf Dauer nicht immer mehr Grün sein.
Die konservative Krise ist eine Krise der Macht-Mathematik. In Thüringen und Sachsen führt diese Krise dazu, dass die CDU sogar bereit ist, noch einmal alles zu verraten, wofür sie je gestanden hat, und sich von der sympathischen Stalinistin Sahra Wagenknecht zur Macht verhelfen lassen will. Jeder Mensch im Land versteht, dass es vollkommen absurd ist, sich von einer nationalistisch-sozialistischen Wagenknecht wählen zu lassen, um sich von der AfD abzuschotten.
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