„Hitler-Bärtchen“ und Dienstfahrten-Betrug – SPD-Oberbürgermeister verstrickt sich in Skandale

vor 10 Monaten

„Hitler-Bärtchen“ und Dienstfahrten-Betrug – SPD-Oberbürgermeister verstrickt sich in Skandale
Bildquelle: Apollo News

Der Neunkirchener Oberbürgermeister Jörg Aumann sprach sich für ein AfD-Verbot aus. Nun hat er mit mehreren Skandalen zu kämpfen: Er malte auf einem Foto einem CDU-Stadtratsabgeordneten ein Hitler-Bärtchen; dann steht er in der Kritik wegen einer Fahrt nach Berlin, die von Fahrern der Verkehrsbetriebe Neunkirchen geleistet wurde, die er aber nicht bezahlt hat. Die Junge Union Saar geht deshalb auf Konfrontation: „Anderen eine rechtsextreme Gesinnung attestieren, um von der eigenen gähnenden Inhaltsleere abzulenken und gleichzeitig mit dem augenscheinlich rein heuchlerischen Slogan #NoAFD hausieren ist der neue Markenkern der SPD in Bund und Land“.

Aumann ist auch stellvertretender Vorsitzender des SPD-Landesverbandes. Charlotte Warken-Luxenburger, Mitglied des Bundesvorstands der JU, sagt: „Dabei gehört das gewissen- und schamlose Hantieren mit NS-Symbolik in der heutigen SPD mittlerweile zum kleinen 1×1 ihrer sogenannten politischen Debattenkultur“. Sie kritisiert weiter, dass der „Oberbürgermeister höchstpersönlich (!) das Bild eines ehrenwerten Stadtratskollegen mit einem Hitlerbärtchen verunstaltet“ hat, das „per WhatsApp heimlich rumgeschickt wird“.

Auf dem besagten Bild ist der CDU-Vorsitzende von Neunkirchen, Karl Albert, mit einem „Hitler-Bärtchen“ zu sehen. Aumann hatte dieses digital eingefügt und das Bild mit einer Sprechblase versehen: „Ich begrüße Ortsvorsteher Christoph Schaufert!“ Albert hatte sich beim CDU-Empfang Anfang Januar versprochen und Christoph Schaufert gesagt, so heißt ein lokaler AfD-Politiker. Eigentlich meinte er den SPD-Politiker Heiko Schaufert. Als Reaktion darauf hatte der Oberbürgermeister das Bild erstellt und per WhatsApp an Heiko Schaufert geschickt, wie die Saarbrücker Zeitungam 18. August berichtete.

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