Nur noch 13 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zufrieden – das geht aus einer Umfrage von Forsa für RTL und ntv hervor. Das sind nochmals zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr – 85 Prozent der Befragten sind dagegen unzufrieden. Beides ist ein Negativrekord für den Bundeskanzler. Mit der Arbeit der Bundesregierung im Allgemeinen sind sogar noch weniger Menschen zufrieden – lediglich elf Prozent.
In Ostdeutschland sind sogar nur sieben Prozent mit der Regierung zufrieden. Selbst bei Anhängern der Union ist die Unzufriedenheit groß: 53 Prozent ihrer Wähler sind mit der Arbeit von Merz unzufrieden, bei den Anhängern des Juniorpartners SPD sind es sogar 81 Prozent. Bei den Oppositionsparteien fallen die Zahlen sogar noch höher aus.
Brisant ist das, weil bereits über die Vorgängerregierung, die Ampel, gesagt wurde, sie sei die unbeliebteste Regierung in der Geschichte der Bundesrepublik – mittlerweile haben ihr Merz und Co. den Rang abgelaufen: 42 Prozent der Befragten der Forsa-Umfrage finden, dass Scholz, Habeck und Lindner besser regiert haben – nur elf Prozent empfinden die aktuelle Regierung als besser. 43 Prozent sehen zwischen Schwarz-Rot und der Ampel keinen Unterschied in der Qualität der Arbeit.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











