Bei den deutschen Automobilherstellern trüben sich die Aussichten weiter ein. Vor kurzem erst haben die Konzerne Zahlen für das dritte Quartal geliefert. Überschattet wurde deren fatale wirtschaftliche Entwicklung jedoch von der US-Präsidentschaftswahl und dem Aus der Ampelkoalition.
Erschreckend sind die Zahlen vor allem bei BMW. Bei dem bayerischen Automobilhersteller hatte es bislang den Anschein, dass er die Krise besser als seine deutschen Konkurrenten überstehen würde. Ein Blick in die Bilanz verrät jedoch, dass dieser Schein mehr als trügt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Gewinn um 83,8 Prozent auf 476 Millionen Euro zurück. Grund hierfür seien technische Probleme bei Bremssystemen und eine schwache Nachfrage auf dem chinesischen Markt gewesen.
Auch der Umsatz sank um 15,7 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2024 hat BMW seine Gewinnprognose ebenfalls deutlich nach unten korrigiert. Das Unternehmen erwartet nun einen Rückgang des Gewinns um etwa 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei BMW gibt man sich dennoch optimistisch. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die eine oder andere Belastung schnell überwinden können“, so Konzernchef Oliver Zipse gegenüber der Abendzeitung München.
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