Seit der berühmten Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker († 2015) gilt der 8. Mai als „Tag der Befreiung“ vom Nationalsozialismus. Im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“ widerspricht der Historiker Hubertus Knabe dieser Begrifflichkeit. „Von Befreiung kann da keine Rede sein“, sagt Knabe. „Es hatte auch niemand vor, die Deutschen zu befreien. Nicht einmal die Amerikaner, in deren Direktive JCS 1067 es ausdrücklich hieß: Wir sind nicht hier zur Befreiung, sondern wir sind in besetztem Feindesland.“
Wörtlich heißt es in dem Papier der US-Stabschefs: „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchführung der Besetzung und Verwaltung müssen Sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbrüderung mit deutschen Beamten und der Bevölkerung werden Sie streng unterbinden.“
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PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











