Vom 30. Juli bis zum 3. August fand das „Spiritual Warrior Camp“ in Darwin Lake in England statt. Der Veranstalter des Camps ist ein schiitischer Muslim, der die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah lobt und sich für das Kommen des Mahdi, des erwarteten letzten großen Kalifen und islamischen Weltherrschers, einsetzt. In dem Trainingslager sollten Männer in „ganzheitlicher Weise“ mit Sport und Gebet in ihrem Leben als Muslime gestärkt werden.
Unter den Campteilnehmern war auch ein Sechzehnjähriger, wie The Jewish Chronicle berichtet. Der Jugendliche schrieb laut der Zeitung nach den Trainingstagen auf seinem Instagram-Profil: „In diesem Moment fühlte es sich wirklich so an, als wäre der Sayed, den wir verloren haben, wieder bei uns.“ Sayed ist ein Ausdruck, den Anhänger des getöteten Hisbollah-Anführers Nasrallah in liebevoller Weise verwenden. In seinem Profil hatte der Jugendliche die Zahl 313 stehen.
Laut schiitischer Tradition heißt es, dass der Mahdi von 313 Kriegern begleitet wird. Auch der Leiter des Camps, Hussain Makke, hängt dieser Glaubensvorstellung an. Bereits am 19. November 2021 schrieb er auf Twitter: „Bete freitags für das Wiedererscheinen von Imam Mahdi und dafür, die Ehre zu haben, einer seiner 313 zu sein.“ Er arbeitet aktiv auf das Erscheinen eines muslimischen Weltherrschers hin. Makke war auch bei der Beerdigung von Nasrallah anwesend und lobte ihn in der Vergangenheit als „größten Freiheitskämpfer“ der Welt.
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