Die hessische Staatskanzlei von Ministerpräsident Boris Rhein wollte einen Gipfel der Weimer Media Group, den Frankfurt Finance & Future Summit (FFF), im Oktober 2025 mit 300.000 Euro fördern. Das berichtet die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine 271-seitige Akte aus der hessischen Landesregierung.
Demnach plante man in der Staatskanzlei des CDU-Ministerpräsidenten eine so hohe Förderung, noch bevor die rechtlichen Möglichkeiten dafür überhaupt abgesteckt worden waren. In die Verhandlungen mit Hessen war dabei zunächst auch Wolfram Weimer, der heutige Kulturstaatsminister und Gründer des Unternehmens, beteiligt – zumindest vor seinem Wechsel in die Politik im Mai 2025.
Schließlich kritisierte die Staatskanzlei im Mai 2025, dass die Besetzung des Gipfels „nicht hochrangig und nicht international genug“ sei. Anfang Juni fuhr man die geplante Unterstützung auf nur noch ein Zehntel, also 30.000 Euro, zurück – diese wurden durch die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes, Hessen Trade & Invest (HTAI), ausgezahlt. Für eine Unterstützung in der ursprünglich geplanten Größenordnung wären auch erheblich mehr rechtliche Hürden vorhanden gewesen.
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