In Deutschland wird es in den kommenden Jahren sehr viel teurer werden, CO2 auszustoßen. Das hat der Deutsche Bundestag mit einer Mehrheit aus Stimmen von SPD, Grünen und CDU/CSU beschlossen. Der deutsche, pro Tonne festgelegte CO2-Preis (derzeit 55 Euro) wird ab dem Jahr 2027 in den europaweiten, dann nicht mehr preislich festgelegten europäischen Zertifikatehandel (ETS 2) überführt, in dem sich der Preis pro Tonne CO2 am Markt bilden wird.
Während die handelnden Politiker beschwichtigen, etwa in der CDU, die den CO2-Preis unter Ex-Kanzlerin Merkel eingeführt und unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf EU-Ebene fortgeführt hat, befürchten Experten, dass die Preise für den Ausstoß von CO2 explodieren könnten – und mit ihm die Kosten für Diesel und Benzin sowie das Heizen mit Öl und Gas. Beispielsweise warnt der ADAC, dass Sprit wegen des CO2-Preises schon 2027 bis zu 39 Cent teurer sein könnte als heute, wie Bild berichtet.
NIUS zeigt in vier Grafiken, wie viel teurer es für Autofahrer und Häuslebauer mit konventionellen Heizungen wirklich werden könnte:
Jeder Liter Benzin könnte im Jahr 2030 schlimmstenfalls mit bis zu 90 Cent CO2-Steuer belegt werden, rund 77 Cent mehr als heute. Eine Zusatzbelastung von 6 Cent pro Liter Benzin wäre der Bestfall.
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