„Hat nicht stattgefunden“: Trump verneint angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz

vor 6 Monaten

„Hat nicht stattgefunden“: Trump verneint angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz
Bildquelle: Apollo News

US-Präsident Donald Trump hat am gestrigen Sonntag vor Journalisten in der Air Force One klargestellt, dass der von Russland behauptete Angriff auf die Residenz von Russlands Präsident Wladimir Putin durch die Ukraine aus seiner Sicht nicht stattgefunden hat. „Wir glauben nicht, dass das stattgefunden hat, nachdem wir es überprüfen konnten“, sagte Trump wörtlich. Zwar sei „etwas in der Nähe“ passiert; Putins Residenz sei jedoch nicht gezielt angegriffen worden.

Putin hatte behauptet, die Ukraine habe seine Residenz in Nowgorod im Nordwesten Russlands in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember mit 91 Langstrecken-Drohnen attackiert. Aufgrund der russischen Luftabwehr sei der Angriff jedoch nicht erfolgreich gewesen. Nachdem Putin am darauffolgenden Morgen Trump persönlich anrief und den angeblichen Angriff berichtete, reagierte Trump zunächst „sehr wütend“. „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um so etwas zu tun“, äußerte Trump (Apollo News berichtete).

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Behauptungen des Kremls scharf zurückgewiesen und bezeichnete die Anschuldigungen als „verdammten Schwachsinn der Russischen Föderation“. Selenskyj zufolge ging es Putin vor allem darum, die zuletzt vielversprechenden Gespräche zwischen der Ukraine und den USA über mögliche Friedensgarantien zu torpedieren.

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