„Hat etwas mit Respekt zu tun“: Linken-Chef will Wähler auf Arabisch ansprechen

vor 4 Monaten

„Hat etwas mit Respekt zu tun“: Linken-Chef will Wähler auf Arabisch ansprechen
Bildquelle: Apollo News

Der Bundesvorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, will potenzielle Wähler in ihren Muttersprachen adressieren. Laut Informationen der Bild habe er dafür mit Unterstützung eines Sprachlehrers fünf Sprachen einstudiert – neben Türkisch, Italienisch und Griechisch auch Bosnisch und Arabisch. In einem ersten Instagram-Beitrag spricht er Italienisch und wirbt darin für die bevorstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März.

„Wir haben bei vielen Gesprächen festgestellt, dass viele von den Menschen mit Migrationsgeschichte sich selbst nach Jahrzehnten von der Politik ‚nicht gesehen‘ fühlen.“ Ein ‚Hallo‘ auf Türkisch oder ein ‚Lassen Sie uns in Kontakt bleiben‘ auf Italienisch sei „ein krasser Türöffner in die Herzen vieler Menschen, die eigentlich mit Politik nichts mehr zu tun haben wollen oder auch keine großen Erwartungen mehr haben“, sagte van Aken gegenüber der Bild.

Menschen mit Migrationshintergrund in ihren Muttersprachen anzusprechen, habe „auch etwas mit Respekt zu tun“, sagte er weiter. Dadurch sei es möglich, Wähler „nochmal auf einer anderen Ebene“ anzusprechen. „Wenn es ein Lächeln bringt und man so in Erinnerung bleibt, dann ist das manchmal mehr als das 100. Wahlplakat“, so van Aken.

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