Fast sechs Jahre nach Beginn der Corona-Krise wurde Altbundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag für ihren „herausragenden politischen Einsatz während der Corona-Pandemie“ durch Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann mit der Großen Staufermedaille in Gold geehrt (mehr dazu hier).
In seiner Laudatio lobte Kretschmann die CDU-Politikerin für „ihre entschlossene, umsichtige und effektive Führung als Bundeskanzlerin in dieser Krise“. Durch das wirkungsvolle Handeln Merkels hätten noch deutlich höhere Zahlen verhindert werden können, so der Grünen-Politiker. Er lobte insbesondere „stets klare und stringente Argumentation“, wie es in einer Pressemitteilung des Staatsministeriums heißt: „Sie hat als Naturwissenschaftlerin gedacht und intensiv abgewogen – und als politisch Verantwortliche in der Situation gehandelt. So hat sie es geschafft, Schaden vom Volk abzuwenden.“
Kretschmann, der damals wie Merkel auch als Corona-Hardliner auftrat, meint, Merkel habe gezeigt, was Führung in der Demokratie bedeutet und erfordert. Die Mehrheit der Bürger habe ihr vertraut. Auch überhaupt sei Deutschland besser durch die Krise gekommen als andere Länder.
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