Das Politico-Interview zwischen dem Journalisten Gordon Repinski und dem AfD-Politiker Ulrich Siegmund war wieder so ein typischer Moment, bei dem ich mir dachte: Können wir bitte einmal tief durchatmen, bevor wir kollektiv durchdrehen? Ein kleiner Gesprächsfetzen – und plötzlich steht der schwerste aller Vorwürfe im Raum: Holocaust-Relativierung. Medien und Politik überschlagen sich.
Ich habe mir das Interview sehr genau angehört. Und ich sag’ mal so: Zwischen dem, was tatsächlich gesagt wurde, und dem, was medial daraus gemacht wird, liegen meines Erachtens Welten.
Warum können wir nicht einfach mal zuhören, ohne direkt in Alarmismus zu verfallen? Müssen wir wirklich in allem den nächsten großen Skandal sehen? Darüber spreche in meiner neuen Folge „Gio unzensiert“.
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